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OpenStreetMap (OSM) ist eine kostenlose räumliche Datenquelle, die auf crowdsourced Daten basiert. Obwohl die OSM-Daten eine Vielzahl von Anwendungen haben, wie die Erstellung von 3D-Modellen sowie Routing und Navigation, sind Qualitätsprobleme nach wie vor signifikante Bedenken bei der Nutzung der Daten. Mehrere Studien haben Qualitätsbewertungen durchgeführt, indem sie OSM-Daten mit Referenzdaten verglichen haben. Allerdings sind Referenzdaten nicht immer verfügbar, da die Kosten hoch sind oder Lizenzbeschränkungen bestehen, und nur sehr wenige Studien haben die Qualität der OSM-Daten quantitativ geschätzt, wenn die entsprechenden Referenzdaten nicht verfügbar sind. Diese Studie schlug die Verwendung eines Indikators für die Gebäudedichte (oder das Verhältnis der Gebäudedeckung) als Proxy vor und entwarf eine Reihe von Experimenten in verschiedenen Untersuchungsgebieten, um quantitativ die Beziehung zwischen Gebäudedichte und Gebäudekomplettheit für OSM-Daten in städtischen Gebieten zu untersuchen. Die Residuen (geschätzte Gebäudekomplettheit und Referenz-Gebäudekomplettheit) wurden ebenfalls analysiert. Aus den Experimenten wurden zwei Hauptresultate gewonnen. (1) Es gab eine annähernd lineare Beziehung zwischen der Gebäudedichte und der Gebäudekomplettheit in den OSM-Daten. Genauer gesagt war die Gebäudekomplettheit der OSM-Daten ungefähr 3,4–4 Mal so hoch wie die Gebäudedichte der OSM-Daten. (2) Etwa 70–80% der absoluten Residuen waren kleiner als 10%, und 80–90% von ihnen waren kleiner als 20%. Dies zeigt, dass in den meisten Fällen die geschätzte Gebäudekomplettheit nahe der entsprechenden Referenzgebäudekomplettheit lag. Daher schlossen wir, dass der Indikator für die Gebäudedichte ein potenzieller Proxy für die quantitative Vollständigkeitsausschätzung von OSM-Gebäudedaten in städtischen Gebieten ist. Die Einschränkungen bei der Verwendung dieses Indikators wurden ebenfalls angesprochen.
Qi Zhou (Di,) untersuchte diese Frage.