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Zweck dieses neuen Klassifikationskompendiums ist die Neubewertung der Klassifikation der Orthopaedic Trauma Association (OTA). Die OTA-Klassifikation wurde ursprünglich 1996 in einem Kompendium des Journal of Orthopaedic Trauma veröffentlicht. Sie übernahm die Comprehensive Classification of the Long Bones, entwickelt von Müller und Kollegen, und klassifizierte die übrigen Knochen. In diesem Kompendium wird im einführenden Kapitel neue wissenschaftliche Information zur Klassifikation von Frakturen dargestellt, die in den letzten 11 Jahren veröffentlicht wurde. Die Klassifikation wird in einem überarbeiteten Format präsentiert, das leichter nachvollziehbar ist. Die OTA- und AO-Klassifikation erhalten nun einen einheitlichen alphanumerischen Code, der die bisherigen Unterschiede zwischen den beiden Codes beseitigt. Der Code wurde für Schlüsselbein und Schulterblatt, Fuß und Hand sowie Patella erheblich überarbeitet. Luxationen wurden auf anatomischer Basis erweitert und werden für die meisten Gelenke separat kodiert. Diese Veröffentlichung sollte neue Entwicklungen fördern und das Interesse an einer einheitlichen Sprache zur Kodierung und Klassifikation von Frakturen wecken. Weitere Verbesserungen der Klassifikation werden zu einer besseren Patientenversorgung und klinischen Forschung führen.
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J. Lawrence Marsh
University of North Carolina at Chapel Hill
Theddy Slongo
University of Bern
Julie Agel
University of Minnesota
Journal of Orthopaedic Trauma
University of Wisconsin–Madison
Boston University
Rutgers, The State University of New Jersey
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Marsh et al. (Do,) untersuchten diese Fragestellung.
synapsesocial.com/papers/69dff5f16ea3fbd8f9e9c04b — DOI: https://doi.org/10.1097/00005131-200711101-00001