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In den letzten Jahren wurde der phylogeographische Ansatz umfassend genutzt, um die Verbreitungsgeschichte von Virus-Epidemien aufzudecken. Räumlich explizite Rekonstruktionen der viralen Ausbreitung stellen wertvolle Quellen für Daten über die Bewegung von Linien dar, die genutzt werden können, um den Einfluss zugrunde liegender Umweltfaktoren auf die Verbreitung von Krankheitserregern zu untersuchen. Hier führten wir phylogeographische Inferenz durch und wendeten verschiedene nachträgliche Ansätze an, um einen neuen und umfassenden Datensatz von viralen Genomen zu analysieren, um die Verbreitungsgeschichte und Dynamik des Tollwutvirus (RABV) im Iran zu beleuchten, die weitgehend unbekannt geblieben sind. Zuerst analysierten wir die Assoziation zwischen Umweltfaktoren und Variationen in der Verbreitungsgeschwindigkeit zwischen Linien. Zweitens präsentieren, testen und wenden wir einen neuen Ansatz an, um den Zusammenhang zwischen Umweltbedingungen und der Verbreitungsrichtung von Linien zu untersuchen. Die statistische Leistung (Entdeckungsstärke, falsch-positive Rate) dieser neuen Methode wurde mithilfe von Simulationen bewertet. Wir führten phylogeographische Analysen von RABV-Genomen durch, die es uns ermöglichten, die große Vielfalt von RABV im Iran zu beschreiben und die Kocirkulation mehrerer Kladen im Land zu bestätigen. Insgesamt schätzen wir eine relativ hohe Verbreitungsgeschwindigkeit der Linien, ähnlich den vorherigen Schätzungen für die Ausbreitung des Hundetollwutvirus in Nordafrika. Schließlich heben wir eine Tendenz hervor, dass RABV-Linien in zugänglichen Gebieten, die mit hoher Bevölkerungsdichte des Menschen assoziiert sind, verbreitet werden. Unser analytischer Workflow zeigt, wie phylogeographische Ansätze genutzt werden können, um den Einfluss von Umweltfaktoren auf verschiedene Aspekte der Dynamik der viralen Ausbreitung zu untersuchen.
Dellicour et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.