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Ungleichheiten in Gesundheit und Wohlbefinden sind wichtige zeitgenössische öffentliche Gesundheitsprobleme. Dieser Artikel untersucht erstmals die institutionellen Ursachen von Ungleichheiten im Wohlbefinden bei Jugendlichen aus einer vergleichenden Perspektive. Daten aus der Europäischen Sozialerhebung werden verwendet, um zu analysieren, wie Bildungspolitiken die Verbindung zwischen sozialem Hintergrund und Wohlbefinden moderieren. Multilevel-Techniken werden eingesetzt, um Interaktionen zwischen sozialem Hintergrund und Bildungspolitiken hinsichtlich der Lebenszufriedenheit zu untersuchen. Vier Indikatoren inklusiver Bildungspolitiken werden analysiert: das Alter der Frühverfolgung, Kosten der Bildung, Einschreibungsraten und Chancen für einen zweiten Bildungsweg im Bildungssystem. Die Ergebnisse zeigen, dass Bildungspolitiken tatsächlich die Verbindung zwischen sozialem Hintergrund und Wohlbefinden moderieren: Ungleichheiten, gemessen an der sozialen Klasse des Vaters, sind in Ländern geringer, in denen Bildungspolitiken inklusiver sind. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass der moderierende Einfluss von Bildungspolitiken durch individuelle Bildung, Beschäftigungsstatus und Einkommen vermittelt wird.
Björn Högberg (Mi,) hat diese Frage untersucht.
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