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Lokalisierte Läsionen der Amygdala bei Menschen führen zu Defiziten bei der Erkennung von ängstlichen Gesichtsausdrücken. Wir verwendeten funktionelle Neuroimaging-Techniken, um zwei Hypothesen zu testen: (i) dass die Amygdala und einige ihrer funktionell verbundenen Strukturen spezifische neuronale Reaktionen auf ängstliche Ausdrücke vermitteln; (ii) dass die frühe visuelle Verarbeitung emotionaler Gesichter durch die Aktivität der Amygdala beeinflusst werden kann. Normale Probanden wurden mittels PET gescannt, während sie eine Geschlechtsdiskriminierungsaufgabe mit statischen Graustufenbildern von Gesichtern, die unterschiedliche Grade von Angst oder Freude ausdrücken, durchführten. Zur Unterstützung der ersten Hypothese wurde eine erhöhte Aktivität in der linken Amygdala, dem linken Pulvinar, der linken anterioren Insula und den bilateralen anterioren cingulären Gyrus während der Verarbeitung ängstlicher Gesichter beobachtet. Beweise, die mit der zweiten Hypothese übereinstimmen, wurden durch einen Nachweis erbracht, dass die Reaktionen der Amygdala expressionsspezifische neuronale Aktivität im extrastriatalen Cortex vorhersagen.
J. P. Morris (Do,) hat diese Frage untersucht.
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