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Kontrastmittelverstärkte radiologische Untersuchungen sind ein zunehmend wichtiges Diagnosewerkzeug in der modernen Medizin. Alle genehmigten und verfügbaren Kontrastmittel (jodhaltig und gadolinium-basiert) sind sichere Verbindungen, die von den meisten Patienten gut vertragen werden. Allerdings zeigen ein kleiner Prozentsatz der Patienten adverse Arzneimittelreaktionen, die durch das Kontrastmittel induziert werden und dosisabhängig und vorhersehbar (Typ A) sind, oder eine noch kleinere Gruppe erlebt so genannte Typ B (dosisunabhängig, nicht vorhersehbar). Um die Sicherheit der Patienten zu erhöhen, wurden in der Literatur Empfehlungen/Richtlinien formuliert und informelle Ratschläge von Radiologen in der Praxis weitergegeben, um die Sicherheit der Kontrastmittel zu gewährleisten. Dadurch sind sowohl angemessene Vorschläge als auch Fehlinterpretationen und Mythen (wie die irreführenden Begriffe "allergieähnliche" Reaktionen und "Jodallergie", die falsche Annahme, dass der Erstkontakt mit einem Kontrastmittel keine Allergie hervorrufen könnte, die Schätzung, dass eine Antiallergika-Vorpremedikation alle möglichen unerwünschten Reaktionen unterdrücken könnte, und Interleukin-2 als Risiko/Trigger für adverse Ereignisse durch Kontrastmittel) entstanden. Da letztere nicht nur unhilfreich, sondern auch potenziell die Sicherheit der Patienten verringern, sind solche Mythen und Missverständnisse der Schwerpunkt dieses Reviews.
Böhm et al. (2017) haben diese Frage untersucht.