Die rasche Ausweitung der Photovoltaik(PV)-Stromerzeugung hat Landnutzungskonflikte verschärft, wodurch die Raumplanung zu einer komplexen sozioökonomischen Herausforderung geworden ist. Bestehende Multi-Kriterien-Entscheidungsverfahren (MCDM) schaffen es oft nicht, top-down Makroklimaziele mit bottom-up lokalen Umwelt- und Infrastrukturbeschränkungen zu vereinbaren. Zur Lösung dieses Dilemmas schlägt diese Studie einen neuartigen raumbezogenen Entscheidungsunterstützungsrahmen vor, der eine mathematische Kompromissgewichtungsmethode zur Optimierung subjektiver politischer Präferenzen mittels AHP und objektiver physikalischer Einschränkungen mittels CRITIC mit GIS-TOPSIS integriert. Angewandt auf sieben große geografische Regionen Chinas identifiziert das Modell präzise vier sozioökonomische Entwicklungsparadigmen, die die räumliche Verteilung der PV-Anlagen bestimmen. Die Ergebnisse zeigen, dass unser Framework effektiv ökologische und landwirtschaftliche Flächennutzungsengpässe mindert und ein robustes Werkzeug für politische Entscheidungsträger bietet, um den Ausbau erneuerbarer Energien mit nachhaltigem Umweltmanagement in Einklang zu bringen.
Jiang et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.