Indiens Weg zur Umweltgerechtigkeit ist eine eindrucksvolle Studie der Umweltentwicklung. Diese Forschung untersucht die Wirksamkeit dieses rechtlichen Rahmens. Wir beginnen mit der Darstellung der grundlegenden rechtlichen Architektur und zeigen, dass das Oberste Gericht den Artikel 21 radikal erweitert hat, um ein fundamentales, durchsetzbares Recht auf eine gesunde Umwelt zu garantieren, das über die traditionell „weichen“ Weisungen der Richtlinienprinzipien (Artikel 48A) und der Grundpflichten (Artikel 51A(g)) hinausgeht. Diese richterliche Innovationskraft etablierte wesentliche Doktrinen wie die Public Trust Doctrine, das Verursacherprinzip und die Absolute Haftung, die heute notwendig sind, um korrigierende und allokative Gerechtigkeit gegenüber industriellen Schäden zu sichern. Die Analyse wendet sich dann dem National Green Tribunal (NGT) zu, einem spezialisierten Gremium, das eingerichtet wurde, um verfahrensrechtliche und restaurative Gerechtigkeit durch beschleunigte, wissenschaftlich fundierte Entscheidungsfindung und die Befugnis zur Anordnung von Umweltschadensersatz zu institutionalisieren. Trotz dieser umfassenden Rahmenwerke werden die Bestrebungen der Umweltgerechtigkeit jedoch durch fortdauernde Verteilungs- und Anerkennungsmängel behindert. Eine bedeutende Herausforderung liegt im tiefgreifenden Konflikt zwischen zentralisierten, ausschließenden Naturschutzbemühungen und den durch das Forest Rights Act von 2006 anerkannten Gemeinschaftsrechten der Waldbewohner. Die Forschung endet mit der bedeutenden Entscheidung M.K. Ranjithsinh & Ors. v. Union of India 2024 SC 570, die das Recht, vor den nachteiligen Folgen des Klimawandels geschützt zu sein, fest in den Garantien der Artikel 21 und 14 verankert. Dieses wichtige Urteil eröffnet ein neues Kapitel und zwingt das Verfassungsrecht dazu, sich mit systematischer Klimagovernance und deren unverhältnismäßigen Auswirkungen auf die Verwundbaren auseinanderzusetzen.
Gupta et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.