ZUSAMMENFASSUNG Obscure gastrointestinaler Blutungen sind wiederkehrende oder persistierende Blutungen nach negativer Ösophagogastroduodenoskopie und Koloskopie. Wir berichten über einen 81-jährigen Mann mit Hämatochezie und akuter Anämie nach nicht-diagnostischer Ösophagogastroduodenoskopie/Koloskopie und markiertem roten Blutkörperchen Scan. Die Enteroskopie zeigte eine Magenblutung mit Falten, die verdächtig auf Magenvarizen waren. Die endosonographische Untersuchung zeigte prominente submukosale Gefäße und eine etwa 3 cm große perigastrische zystische Läsion in der Nähe der Bauchspeicheldrüse. Die portale venöse Phasen-Computertomographie identifizierte ein Pseudoaneurysma entlang der kleinen Kurvatur, das von einem Ast der linken Magenarterie ausging. Die Katheterangiographie bestätigte die Läsion und die Spulenembolisierung erzielte eine dauerhafte Hämostase.
Onwuzo et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.