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Die Rolle der peripheren Physiologie in der Erfahrung von Emotionen wird seit dem 19. Jahrhundert diskutiert, nachdem William James den bahnbrechenden Vorschlag gemacht hat, dass somatische Reaktionen auf Reize subjektive Emotionen bestimmen. Spätere Ansichten haben die Fähigkeit des Vorderhirns integriert, solche physiologischen Ereignisse zu initiieren, darzustellen und zu simulieren. Die moderne affektive Neurowissenschaft stellt sich ein interagierendes Netzwerk aus "Bottom-up"- und "Top-down"-Signalgebung vor, in dem sowohl das periphere (PNS) als auch das zentrale Nervensystem die Erfahrung von Emotionen empfangen und erzeugen. "Gefühle" dient als Begriff für die Wahrnehmung dieser körperlichen Veränderungen, unabhängig davon, ob sie aus tatsächlichen somatischen Ereignissen oder der Darstellung des Gehirns dieser Veränderungen stammen. "Interozeption" hat sich als Begriff entwickelt, der den Empfang und die Darstellung dieser tatsächlichen und "virtuellen" somatischen Veränderungen im Gehirn bezeichnet, die möglicherweise das bewusste Bewusstsein erreichen oder nicht, jedoch trotzdem Gefühle beeinflussen. Solche Informationen können aus verschiedenen Quellen stammen, einschließlich endokriner, immunologischer und gastrointestinaler Systeme sowie des PNS. Hier untersuchen wir physiologische Gefühle aus verschiedenen Perspektiven, einschließlich aktueller und historischer Theorien, Evolution, Neuroanatomie und Physiologie, Entwicklung, Regulationsprozesse, Pathologie und Linguistik.
Pace‐Schott et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.