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Forschung zu Hitzewellen (Phasen übermäßiger Hitze, die möglicherweise von hoher Luftfeuchtigkeit begleitet werden) ist ein neu aufkommendes Forschungsthema im Bereich der Klimaforschung mit hoher Relevanz für die gesamte Gesellschaft. In dieser Studie analysierten wir die schnell wachsende wissenschaftliche Literatur zu Hitzewellen. Bisher wurde kein zusammenfassender Überblick über diese Literatur veröffentlicht. Wir entwickelten eine geeignete Suchanfrage, um die relevante Literatur, die im Web of Science (WoS) erfasst ist, so vollständig wie möglich abzurufen und irrelevante Literatur auszuschließen (n = 8.011 Arbeiten). Die zeitliche Entwicklung der Publikationen zeigt, dass die Forschung zu Hitzewellen ein hoch dynamisches Forschungsthema ist, das sich innerhalb von etwa 5 Jahren verdoppelt hat. Eine Analyse des thematischen Inhalts offenbart die schwerwiegendsten Hitzewellenereignisse der letzten Jahrzehnte (1995 und 2003), die betroffenen Städte und Länder/Regionen (USA, Europa und Australien) sowie die ökologischen und medizinischen Auswirkungen (Dürre, städtische Wärmeinseln, übermäßige Krankenhausaufnahmen und Sterblichkeit). Eine alarmierende Feststellung ist, dass die Grenze zur Überlebensfähigkeit am Ende des 21. Jahrhunderts in vielen Regionen der Welt aufgrund der fatalen Kombination aus steigenden Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsniveaus, gemessen als „Feuchtkugeltemperatur“ (WBT), erreicht werden könnte. Risikoabschätzung und zukünftige Strategien zur Anpassung an heiße Wetterbedingungen sind wichtige politische Themen. Wir identifizierten 104 Zitationsklassiker, die grundlegende frühe Arbeiten zur Forschung über Hitzewellen und neuere Arbeiten umfassen (die sich durch einen relativ starken Bezug zum Klimawandel auszeichnen).
Marx et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.