Dieser Artikel untersucht aus einer sociospatialen Perspektive die Seifenoperindustrie Westafrikas aus Senegal und der Elfenbeinküste, die vor 10 Jahren im Zuge der Globalisierung von TV- und Filmindustrien entstanden ist. Unter Verwendung der Refigurierungstheorie erforschen wir die räumlichen und Macht-Dynamiken, die dieses aufkommende Produktionsregime über nationale Grenzen hinweg formen, an der Schnittstelle verschiedener Territorien und Maßstäbe. Basierend auf multisited ethnographischen Feldforschungen an Filmsets und Experteninterviews mit Gatekeepers stellte unsere Analyse fest, dass das Produktionsregime für Serien in französischsprachigem Westafrika drei konkurrierende Produktionsrepertoires umfasst, die jeweils für ein spezifisches Set von Überzeugungen und Werten stehen, die die Produktion und Zirkulation westafrikanischer Geschichten unterstützen (zivilisierend, identitär und standardisierend) und sich als spezifische räumliche Figurationen entfalten, als multiple Versionen der Translokalisierung. Die Kontaktpunkte und Überlagerungen der drei translokalen Figurationen stehen im Mittelpunkt der Analyse der Refigurierung der audiovisuellen Industrie, was die Identifizierung von Machtverhältnissen ermöglicht, die das aufkommende Regime prägen.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Séverine Marguin
Center for Research and Interdisciplinarity
Daddy Dibinga
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Marguin et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69e320cc40886becb653fdd2 — DOI: https://doi.org/10.14279/depositonce-25761