ZUSAMMENFASSUNG Mastzellen und Basophilen, historisch definiert durch ihre pathogenetischen Rollen in allergischen Erkrankungen und Typ-I-Hypersensitivität, werden zunehmend als einflussreiche Teilnehmer in der Krebsbiologie anerkannt. Aufkommende Forschungen in der AllergoOnkologie heben ihre Plastizität, vielfältigen Funktionen und Bedeutung über die klassischen Beiträge zur Allergie hinaus hervor. Diese Übersicht fasst die aktuellen Beweise für ihre Präsenz, Aktivierungszustände und Rollen über verschiedene Krebsarten hinweg zusammen. Wir untersuchen ihre Interaktionen mit anderen Immunpopulationen, ihre kontextabhängigen pro- und antitumoralen Funktionen und ihr potenzielles Nutzen als Biomarker. Ihre pro-tumoralen Aktivitäten umfassen die Sekretion von Th2-Zytokinen, die Freisetzung von angiogenetischen Mediatoren und die Erleichterung der Remodellierung der extrazellulären Matrix, die alle das Tumorwachstum unterstützen können. Umgekehrt können diese Zellen auch die antitumorale Immunität durch Effektormechanismen und die Rekrutierung von zytotoxischen CD8 + T-Zellen fördern. Translationale Werkzeuge wie der Basophilen-Aktivierungstest (BAT) und der Mastzellen-Aktivierungstest (MAT) entstehen, um Hypersensitivitäten gegenüber Krebsbehandlungen einschließlich Immuntherapien vorherzusagen. Ein tieferes Verständnis ihrer dynamischen Rollen innerhalb des Tumormikroenvironment (TME) und über anatomische Standorte kann zuvor nicht ausreichend geschätzte Funktionen, prognostischen Wert und therapeutische Möglichkeiten aufdecken.
Alder et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.