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Plastikverschmutzung in Böden stellt eine große Bedrohung für die Bodengesundheit und die Bodenfruchtbarkeit dar, die direkt mit der Ernährungssicherheit und der menschlichen Gesundheit verbunden sind. Im Gegensatz zur marinen Plastikverschmutzung ist dieses allgegenwärtige Problem bislang wissenschaftlich schlecht verstanden, und es existieren keine politischen Ansätze, die die Plastikverschmutzung in Böden umfassend angehen. In diesem Artikel wenden wir eine qualitative Governance-Analyse an, um die Wirksamkeit bestehender politischer Instrumente zur Vermeidung schädlicher Plastikverschmutzung in (landwirtschaftlichen) Böden vor dem Hintergrund internationaler Umweltvereinbarungen zu bewerten. Insbesondere werden umweltrechtliche und düngemittelrechtliche Regelungen, die für den Bodenschutz in der Europäischen Union und in Deutschland relevant sind, beurteilt. Regulatorische Schwächen und Lücken der jeweils geltenden Gesetzgebung werden identifiziert, und Vorschläge für verbesserte Vorschriften zur Steuerung entwickelt. Darüber hinaus zeigt die rechtliche Analyse, dass Plastikverschmutzung ökologisch auch ein Quantitätsproblem ist, das sich nur schwer ausschließlich durch regulierende Gesetzgebung lösen lässt. Stattdessen können umfassende Instrumente zur Mengenregulierung, um fossile Brennstoffe (weltweit und in allen Sektoren) abzubauen, wie es das Klimaschutzrecht erfordert, wirksame Ansätze zur Bekämpfung von Plastikverschmutzung in Umweltschnittstellen wie landwirtschaftlichen Böden sein.
Stubenrauch et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.