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Das Aufkommen der Nanotechnologie hat das Interesse an den Lungen als einen wichtigen Weg der Medikamentenabgabe sowohl für systemische als auch lokale Behandlungen neu entfacht. Die große Oberfläche der Lungen und die minimalen Barrieren, die den Zugang zur Lungensperipherie erschweren, machen dieses Organ zu einem geeigneten Portal für eine Vielzahl therapeutischer Eingriffe. Nanopartikel bieten neue Formulierungsmöglichkeiten sowohl für dispergierte flüssige Tropfenformulierungen wie dosierte Inhalatoren und Nebulizer als auch für Trockenpulverformulierungen. Nanopartikelformulierungen haben viele Vorteile gegenüber traditionellen Darreichungsformen, wie verbesserte Löslichkeitseigenschaften und das Potenzial für intrazelluläre Medikamentenabgabe. Insbesondere bieten reine Arzneistoffnanopartikel, polymerbasierte Nanopartikel, Polyelektrolytkomplexe und mit Arzneistoff beladene Liposomen vielversprechende Ergebnisse zur Abgabe von Arzneistoffen an und durch die Lunge. Es werden auch Methoden untersucht, um Nanopartikel mit Eigenschaften zu erzeugen, die den Zugang zur peripheren Lunge verbessern. Traditionelle Techniken wie Sprühtrocknung und Mahlen sowie neuere Fortschritte in der überkritischen Flüssigkeitsextraktion, Fällung und Lösungsmittelextraktion wurden eingesetzt, um Nanopartikelformulierungen für die pulmonale Abgabe herzustellen. Hier werden die Vorteile von Nanopartikelformulierungen und der aktuelle Fortschritt im Hinblick auf die praktischen Belastungen der Herstellung von Formulierungen sowie die möglichen toxikologischen Effekte dieser Materialien verglichen.
Bailey et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.