In dieser Studie wurde die Social-Media-Sucht (SMA), psychische Belastung und systemische Entzündung innerhalb eines psychobiologischen Rahmens untersucht. Insgesamt erhielten 115 junge Erwachsene in Kuwait, einer unterrepräsentierten Population mit hoher digitaler Aktivität, validierte Maße für SMA, wahrgenommenen Stress und Depression und entnahmen Blutproben zur CRP-Analyse. Eine höhere SMA war signifikant mit höherem Stress (R² = 0,34), Depression (R² = 0,43) und Entzündung (R² = 0,49) assoziiert. Ein multiples Regressionsmodell zeigte, dass Stress, Depression und CRP gemeinsam 59 % der Varianz in SMA erklärten, wobei CRP als der stärkste Prädiktor auftrat. Diese Ergebnisse unterstützen ein biopsychosoziales Modell der SMA und heben die miteinander verbundenen Verhaltens-, psychologischen und biologischen Prozesse hervor, die zu problematischer Nutzung sozialer Medien führen. Im Einklang mit der Theorie der sozialen Signaltransduktion von Depressionen legen die Ergebnisse nahe, dass digitaler sozialer Stress mit entzündlichen Reaktionen einhergehen kann, was die Notwendigkeit kulturell informierter, psychobiologischer Interventionen betont.
Altayyar et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.