Zusammenfassung Einführung Lebensexpectationslücken zwischen der Innenstadt von Chicago und den Gemeinschaften im Westen und Süden nähern sich 25 Jahren. Mehrere soziale Faktoren stehen in Beziehung zu dieser Lücke, aber herauszufinden, welche „Unterschiedsverursacher“ sind, ist herausfordernd. Methoden Anhand von Daten aus dem Chicago Health Atlas haben wir 34 soziale Faktoren analysiert, um den minimalen Satz von Faktoren zu identifizieren, die notwendig und ausreichend für eine niedrige Lebenserwartung in den 77 Gemeindebereichen von Chicago sind. Ergebnisse Wir identifizierten drei Faktoren – hohe Raten von niedrigem Geburtsgewicht, hohe Arbeitslosigkeit und hohe nicht tödliche Schießereien – die direkt mit niedriger Lebenserwartung über drei Wege verknüpft waren: 1) hohe Raten von niedrigem Geburtsgewicht UND hohe Arbeitslosigkeit ODER 2) hohe nicht tödliche Schießereien UND hohe Raten von niedrigem Geburtsgewicht ODER 3) hohe nicht tödliche Schießereien UND hohe Arbeitslosigkeit. Wir untersuchten dann, ob hohe Wohnsegregation eine Vorbedingung für diese Wege war, und fanden heraus, dass sie direkt mit hohen Raten von niedrigem Geburtsgewicht verknüpft war, was, wenn kombiniert mit hoher Arbeitslosigkeit und hohen nicht tödlichen Schießereien, zu niedriger Lebenserwartung führte. Fazit Das Verständnis, wie das Zusammenspiel sozialer Faktoren zum komplexen Phänomen der niedrigen Lebenserwartung beiträgt, kann Policymakern helfen, Präzision und Nuancen in die öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen zur Schließung der Lebenserwartungslücken zu bringen.
Rich et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.