Sport ist eine weit verbreitete Bildungspraktik, die weltweit über 200 Millionen Kinder und Jugendliche umfasst und die persönliche Entwicklung sowie das emotionale Management im Rahmen von Freude und sozialen Beziehungen fördert. Eine explorative Studie, die an den Kickboxern von Federkombat im Sportjahr 2022-23 durchgeführt wurde, untersuchte, wie sie Herausforderungen und Misserfolge wahrnehmen – entweder als motivierende Anreize oder als entmutigende Faktoren. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Athleten trotz Stress und Angst in Wettkämpfen Herausforderungen als Chancen für Wachstum und persönliche Verbesserung ansehen. Darüber hinaus zeigen sie gut entwickelte sozial-emotionale Fähigkeiten und nehmen an einem sportlichen Umfeld teil, das Opferbereitschaft mit Zufriedenheit ausbalanciert. Kampfsportarten erweisen sich somit als bildend und fördern Spaß sowie positive Beziehungen, während sie das Stereotyp gewalttätiger Aktivitäten ohne formende Werte entkräften.
Flavia Verona (Fr,) studierte diese Frage.