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Soziale Netzwerke (SNS) wie Facebook und Instagram haben einen großen Teil des sozialen Lebens der Menschen ins Internet verlagert, können jedoch störend wirken und soziale Probleme verursachen. Viele Menschen ziehen daher in Betracht, eine "SNS-Pause" einzulegen. Wir untersuchten die Auswirkungen einer einwöchigen Pause von sowohl Facebook als auch Instagram auf das subjektive Wohlbefinden und ob dies für passive oder aktive SNS-Nutzer unterschiedlich wäre. Die Nutzung wurde objektiv mit Hilfe der Software RescueTime gemessen, um Probleme mit Selbstauskünften zu umgehen. Der Nutzungsstil wurde zu Beginn der Studie identifiziert und SNS-Nutzer mit einem aktivem oder passivem Nutzungsstil wurden in gleichen Zahlen den Bedingungen einer einwöchigen SNS-Pause (n = 40) oder keiner SNS-Pause (n = 38) zugeteilt. Das subjektive Wohlbefinden (Lebenszufriedenheit, positiver Affekt und negativer Affekt) wurde vor und nach der Urlaubsperiode gemessen. Zu Beginn der Studie zeigte sich, dass eine aktivere SNS-Nutzung positiv mit der Lebenszufriedenheit und dem positiven Affekt korrelierte, während eine passivere SNS-Nutzung positiv mit der Lebenszufriedenheit, jedoch nicht mit dem positiven Affekt korrelierte. Überraschenderweise führte die SNS-Pause bei aktiven Nutzern nach der Pause zu einem niedrigeren positiven Affekt und hatte bei passiven Nutzern keine signifikanten Auswirkungen. Dieses Ergebnis widerspricht der weit verbreiteten Erwartung und deutet darauf hin, dass die Nutzung von SNS für aktive Nutzer vorteilhaft sein kann. Wir schlagen vor, dass SNS-Nutzer über die Vorteile eines aktiven Nutzungsstils aufgeklärt werden sollten und dass zukünftige Forschung die Möglichkeit einer SNS-Abhängigkeit bei aktiveren Nutzern berücksichtigen sollte.
Hanley et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.
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