Key points are not available for this paper at this time.
Das Konzept der Resilienz in der Ökologie wurde zu einem Rahmen erweitert, um die Dynamik zwischen Mensch und Umwelt zu analysieren. Die Erweiterung von Resilienzvorstellungen auf die Gesellschaft hat wichtige Grenzen, insbesondere in der Konzeptualisierung des sozialen Wandels. Der Artikel argumentiert, dass dies aus der mangelnden Aufmerksamkeit für normative und epistemologische Fragen, die dem Begriff der ‚sozialen Resilienz‘ zugrunde liegen, resultiert. Wir schlagen vor, die Rolle des Wissens an den Schnittstellen zwischen sozialen und ökologischen Dynamiken kritisch zu untersuchen, um normative Fragen zu adressieren und zu erfassen, wie Macht und konkurrierende Wertesysteme nicht extern, sondern vielmehr integraler Bestandteil der Entwicklung und Funktionsweise von SES sind.
Côte et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.