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Die Gruppe mit dem höchsten Risiko für Smartphone-Sucht sind Jugendliche. Insbesondere während der Coronavirus-Krankheit 2019-Pandemie haben Faktoren wie der Online-Unterricht, Ausgangssperren und die Zunahme der monotonen Zeit zu Hause zu einer Zunahme der Smartphone-Nutzung unter Jugendlichen geführt. Ziel dieser Studie war es daher, den Einfluss des Peer-Bildungsmodells auf die Reduzierung der Smartphone-Sucht bei Jugendlichen zu bestimmen. Die vorliegende semi-experimentelle Studie mit einer Kontrollgruppe zu Beginn und am Ende wurde mit 622 Schülern in der Türkei durchgeführt. Die Studie fand zwischen September 2021 und Februar 2022 in zwei Phasen statt. In der ersten Phase wurde das Programm zur Ausbildung von Peer-Educatoren über Smartphone-Sucht bei Jugendlichen umgesetzt. In der zweiten Phase wurde das Peer-Bildungsprogramm umgesetzt und überwacht. Während es zwischen der Interventions- und der Kontrollgruppe hinsichtlich der durchschnittlichen Punktzahlen, die sie aus der Smartphone-Sucht-Skala beim Vor-Test erhalten hatten (P > 0,05), keinen signifikanten Unterschied gab, war der Unterschied zwischen ihnen beim Nach-Test statistisch signifikant (P < 0,001). Diese Studie zeigte, dass das Peer-Bildungsmodell effektiv zur Reduzierung der Smartphone-Sucht bei Jugendlichen beitrug. Daher kann empfohlen werden, dass schulebasierte Peer-Bildungsprogramme für Jugendliche vorbereitet und umgesetzt werden sollten.
Avcı et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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