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Gehirnmetastasen betreffen einen signifikanten Prozentsatz von Patienten mit fortgeschrittenen extrakranialen Malignitäten. Dennoch bleibt die Inzidenz von Gehirnmetastasen schlecht beschrieben, was größtenteils auf die Einschränkungen bevölkerungsbasierter Register, das Fehlen einer verpflichtenden Meldung von Gehirnmetastasen an Bundesbehörden und historische Schwierigkeiten bei der Abgrenzung der metastatischen Beteiligung einzelner Organe mithilfe von Abrechnungsdaten zurückzuführen ist. Im Jahr 2016 veröffentlichte das Surveillance Epidemiology and End Results (SEER)-Programm Daten zur Präsenz vs. Abwesenheit von Gehirnmetastasen bei der Diagnose einer onkologischen Erkrankung. Im Jahr 2020 wurden Studien veröffentlicht, die die Durchführbarkeit der Nutzung von Abrechnungsdaten zur Identifizierung der Präsenz von Gehirnmetastasen, dem Diagnosezeitpunkt des intrakraniellen Befalls und dem anfänglichen Behandlungsansatz für Gehirnmetastasen demonstrieren und epidemiologische Untersuchungen zu Gehirnmetastasen auf bevölkerungsbasiertem Niveau erleichtern. Dementsprechend diskutieren wir in dieser Übersicht die Inzidenz, klinische Präsentation, Prognose und Behandlungsansätze von Patienten mit Gehirnmetastasen. Leptomeningeale Erkrankungen werden ebenfalls besprochen. Überlegungen zu den individuellen Tumortypen, die häufig in das Gehirn metastasieren, werden präsentiert.
Lamba et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.