Insgesamt stellen neurodegenerative Erkrankungen eine zunehmende globale Gesundheitslast dar und gehören zu den häufigsten Todes- und Behinderungsursachen weltweit. Trotz ihrer wachsenden Prävalenz bleiben Diagnose und Behandlung große Herausforderungen, zum Teil aufgrund des Fehlens spezifischer und zuverlässiger Biomarker für die Früherkennung, Überwachung der Erkrankung und Prognose. Epigenetische Biomarker erweisen sich als vielversprechende klinische Werkzeuge, obwohl ihr Potenzial im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen noch nicht vollständig ausgeschöpft ist. In diesem Überblick geben wir einen Überblick über Fortschritte im Verständnis von DNA-Modifikationen und Chromatinarchitektur in der Neurodegeneration und heben die translationale Relevanz für die Entdeckung von Biomarkern und die therapeutische Entwicklung hervor. Schließlich diskutieren wir, gestützt auf Erkenntnisse aus anderen Erkrankungen, in denen epigenetische Biomarker bereits angewendet werden, die wesentlichen Schritte, die erforderlich sind, um die Implementierung bei neurodegenerativen Erkrankungen zu ermöglichen.
Washer et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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