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Substanzkonsum im Jugendalter ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung von neuropsychiatrischen und Substanzgebrauchsstörungen im Erwachsenenalter. Dies liegt teilweise daran, dass kritische Aspekte der Gehirnentwicklung während der Jugend auftreten, die durch Drogenkonsum verändert werden können. Trotz gezielter Bemühungen, Jugendliche über die potenziell negativen Folgen des Substanzkonsums aufzuklären, bleibt der Konsum unter Jugendlichen weltweit verbreitet. Darüber hinaus gibt es trotz umfangreicher Forschung zu diesem Thema viele offene Fragen zu den Prädiktoren und den Folgen des Drogenkonsums im Jugendalter. In der folgenden Übersichtsarbeit werden wir einige der aktuellsten Literatur zu den neurobiologischen und verhaltensbezogenen Effekten des Drogenkonsums bei Nagetieren, nicht-menschlichen Primaten und Menschen hervorheben, mit einem spezifischen Fokus auf Alkohol, Cannabis, Nikotin und die Wechselwirkungen zwischen diesen Substanzen. Insgesamt kann der Konsum dieser Substanzen im Jugendalter langfristige Veränderungen in verschiedenen Strukturen und Netzwerken hervorrufen, die dauerhafte Auswirkungen auf Verhalten, Emotion und Kognition haben können.
Steinfeld et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.