Zweck China hat seit 2012 Umwelt-, Sozial- und Governance-Vorschriften für Banken eingeführt, aber deren Auswirkungen auf umweltbezogene Offenlegungen sind unklar. Diese Studie zielt darauf ab, die Entwicklung der Umweltberichterstattung bei chinesischen Geschäftsbanken von 2012 bis 2021 zu untersuchen. Design/Methodik/Ansatz Diese Studie entwickelt einen Rahmen für direkte und indirekte Umweltauswirkungen des Bankwesens. Es werden umweltbezogene Offenlegungen von sechs chinesischen Banken im sino-britischen „Climate and Environmental Information Disclosure Pilot Program“ analysiert. Mittels Inhaltsanalyse werden 49 CSR-, Nachhaltigkeits- und ESG-Berichte über zehn Jahre untersucht. Ergebnisse Die Studie zeigt, dass umweltbezogene Offenlegungen chinesischer Banken steigen, insbesondere in den Bereichen Umweltauswirkungen und Governance, trotz unterschiedlicher Schwerpunkte. Staatsbesitzene Geschäftsbanken unter Zwangsdruck und Mitglieder der Equator-Prinzipien unter normativem Druck verbessern beide die Offenlegungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Originalität/Wert Banken sind im Bereich soziale und umweltbezogene Rechnungslegung untererforscht. Anders als umweltschädliche Industrien sind ihre Umwelt- und Sozialverantwortungen einzigartig und umfassen direkte und indirekte Aspekte. Ihre Kreditvergabe und Investitionen haben sensible Spillover-Effekte. In China übernehmen Geschäftsbanken Umweltinitiativen, die das Zusammenspiel von Legitimität, Institutionentheorie und Stakeholder-Salienz verdeutlichen.
Dong et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.