Diese Studie untersucht, wie Musliminnen in Malaysias Punk-Szene Kleidung als ein Mittel zur Aushandlung von Identität an der Schnittstelle von Geschlecht, Religion und Subkultur nutzen. Basierend auf ethnografischer Feldforschung, einschließlich Teilnehmender Beobachtung und ausführlichen Interviews, wird untersucht, wie diese Frauen Punk-Ästhetik an lokale kulturelle und moralische Rahmenbedingungen anpassen. Ihre Bekleidungspraktiken entstehen durch sorgfältige Aushandlung anstatt durch offene Widerstände, und vereinen persönliche Handlungsfreiheit mit religiösen und sozialen Erwartungen. Durch die Neuinterpretation von Elementen sowohl des Punk- als auch des Islam-Stils gestalten die Teilnehmenden die konventionellen Normen von Anstand, Weiblichkeit und subkultureller Zugehörigkeit neu. Diese kreativen Ausdrucksformen erzeugen hybrides kulturelles Kapital, eine alternative Form von Wert, die subkulturelle Authentizität und religiöse Anstandigkeit verbindet. Diese Forschung hinterfragt binäre Darstellungen von Musliminnen als entweder gefügig oder rebellisch und bietet ein nuanciertes Verständnis von Handlungsspielräumen und kulturellem Ausdruck. Letztlich positioniert die Studie Subkulturen als dynamische, intersektionale Räume, die von breiteren sozialen und kulturellen Kräften geprägt sind.
Liu et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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