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Inhibitoren der Poly(ADP-Ribose)-Polymerase stimulierten den Level der DNA-, RNA- und Proteinsynthese in DNA-geschädigten L1210-Zellen, hatten aber vernachlässigbare Effekte in unbeschädigten L1210-Zellen. Die Poly(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitoren stimulierten die DNA-Reparatursynthese, nachdem die Zellen hohen Konzentrationen von N-Methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin (68 und 136 µM) ausgesetzt waren, jedoch nicht nach Exposition gegenüber niedrigen Konzentrationen (13,6 und 34 µM). Als die L1210-Zellen 136 µM N-Methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin ausgesetzt waren, resultierte die Aktivierung der Poly(ADP-Ribose)-Polymerase in der schnellen Abnahme der oxidierten Nikotinamidadenindinukleotid (NAD+)-Spiegel und der anschließenden Abnahme der Adenosin 5'-triphosphat (ATP)-Pools. Nach niedrigen Dosen von N-Methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin (13,6 µM) gab es nur geringe Rückgänge bei NAD+ und ATP. Poly(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitoren verhinderten den schnellen Rückgang der NAD+- und ATP-Pools. Diese Erhaltung des ATP-Pools hat einen permissiven Effekt auf energieabhängige Funktionen und erklärt die scheinbare Stimulation der DNA-, RNA- und Proteinsynthese. Somit scheint der Mechanismus, durch den Poly(ADP-Ribose)-Polymerase-Inhibitoren die DNA-, RNA- und Proteinsynthese in DNA-geschädigten Zellen stimulieren, durch ihre Fähigkeit vermittelt zu werden, die drastische Abnahme der NAD+-Pools zu verhindern, die in stark geschädigten Zellen auftritt, und somit die Fähigkeit der Zellen zu bewahren, ATP zu erzeugen und energieabhängige Prozesse aufrechtzuerhalten.
Sims et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.
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