Granada, Spanien, bietet ein faszinierendes Mikrokosmos für soziolinguistische Analysen und Studien. Das in Granada gesprochene Spanisch gehört zur andalusischen Variante des Spanischen, innerhalb derer Prozesse der Konvergenz mit dem zentralen und nördlichen spanischen Festland offensichtlich sind. Infolgedessen bleibt die historische Stigmatisierung vieler andalusischer Sprachmerkmale bis heute vorherrschend. Darüber hinaus hat Granada die europäischen Wirtschaftsstandards noch nicht vollständig erreicht und exemplifiziert städtische Prozesse der Elitisierung (Gentrifizierung), die in den letzten Jahren zu erheblichen demografischen Veränderungen geführt haben, einschließlich der Vertreibung junger Bewohner aus dem Stadtzentrum und der Erweiterung eines großen Ballungsraums. In dieser Ausgabe untersuchen wir verschiedene soziolinguistische Aspekte des Spanischen in Granada. Angesichts der Tatsache, dass diese Variante seit über 40 Jahren aus soziolinguistischer Perspektive untersucht wird, führt diese Ausgabe den neuartigen Fokus auf, sprachlichen Wandel in Echtzeit zu studieren. Es ist allgemein bekannt, dass Studien zum sprachlichen Wandel in Echtzeit in der hispanischen Welt sehr selten sind. Um solche Studien durchzuführen, betrachten die Autoren dieser Ausgabe zwei Zeitperioden, die durch zwei leicht vergleichbare Korpora repräsentiert werden. Neben der Skizzierung des soziolinguistischen Kontexts von Granada und der Beschreibung des Forschungsprojekts bietet dieser einführende Artikel auch eine Zusammenfassung der in diesem Sonderheft enthaltenen Artikel, die in drei thematische Kategorien unterteilt sind: Soziophonetik, Soziogrammatik und Soziopragmatik, mit je drei Artikeln in jeder Kategorie.
Cruz et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: