Key points are not available for this paper at this time.
Zweck Der Zweck dieses Papiers besteht darin, Erkenntnisse aus der aufkommenden Arbeit im Rechnungswesen zu Greenwashing und Nachhaltigkeitsprüfungen zu synthetisieren und eine Agenda für zukünftige Forschung in diesem Bereich vorzuschlagen. Design/Methodologie/Ansatz Dieser Artikel bietet eine originalgetreue Analyse von in der Fachliteratur zu Greenwashing und Nachhaltigkeitsprüfungen veröffentlichten Arbeiten im Bereich Rechnungswesen. Er verfolgt einen systematischen Literaturüberblick und einen narrativen Ansatz, um die dominierenden Themen und wesentlichen Ergebnisse in diesem neuen und sich schnell entwickelnden Bereich zu analysieren. Aus diesem Überblick werden spezifische Forschungsavenues für die Zukunft identifiziert. Ergebnisse In den letzten Jahren gab es einen erheblichen Anstieg der Besorgnis bezüglich Greenwashing unter Akademikern, Praktikern, Regulierungsbehörden und der Gesellschaft. Diese wachsende Besorgnis hat sich nur teilweise in der Forschungsliteratur niedergeschlagen. Bislang konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf: (1) die Merkmale von Unternehmen, die Nachhaltigkeitsprüfungen einführen, (2) die Herausforderungen, vor denen Nachhaltigkeitsprüfer stehen, (3) die Entwicklung geeigneter Prüfungsstandards und -vorschriften, und (4) die Reaktionen der Kapitalmärkte auf Greenwashing und Nachhaltigkeitsprüfung/-sicherung. Drei zentrale Forschungsfragen bezüglich Greenwashing werden identifiziert: (1) die Zukunft der Versuche von Standardsettern, Greenwashing zu regulieren, (2) professionelle Machenschaften in der Nachhaltigkeitsberichterstattungssicherung und (3) Chancen und Herausforderungen der Kapitalmärkte im Zusammenhang mit Greenwashing und Prüfung. Originalität/Wert Trotz der tiefgreifenden wirtschaftlichen und reputationsschädigenden Auswirkungen von Greenwashing und der schnellen Entwicklung von Nachhaltigkeitsprüfungsdiensten bleibt die Forschung im Rechnungswesen fragmentiert und emergent. Diese Überprüfung identifiziert Wege, die erhebliches Potenzial für Interdisziplinarität bieten und die Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis überbrücken können.
Free et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.