Die COVID-19-Pandemie hat erhebliche Unterschiede in den öffentlichen Gesundheitsinformationsumgebungen hervorgehoben, doch die Beziehung zwischen Informationsquelle, wahrgenommener Glaubwürdigkeit und Verhaltensreaktion bleibt unvollständig verstanden. Diese Studie untersuchte, wie Informationsquellen COVID-19-bezogenes Wissen und Verhalten beeinflussen und ob gezielte Bildungsinterventionen diese Beziehungen verändern. Wir führten eine prospektive, umfragebasierte Studie (Juli-Dezember 2021) mit Erwachsenen durch, die aus Ambulanzen in Michigan rekrutiert wurden (N = 209). Die Teilnehmer füllten Vor- und Nachinterventionsumfragen aus, die Informationsquellen, wahrgenommene Zuverlässigkeit, Wissen und Verhalten bewerteten, und wurden randomisiert, um entweder ein Video oder eine Infografik zu erhalten. Soziale Medien waren die am häufigsten berichtete Quelle (n = 95), hatten jedoch eine niedrigere wahrgenommene Zuverlässigkeit (Mittelwert 2.97/5), während Gesundheitsarbeiter (HCWs) als am zuverlässigsten bewertet wurden (Mittelwert 4.26/5), trotz geringerer Nutzung (n = 60). Die Nutzung von HCWs, Printmedien und Websites war mit höherem Grundwissen assoziiert, während Fernsehen und Radio mit geringerem Wissen über Impfnebenwirkungen assoziiert waren (p = 0.011 und p = 0.003). Bildungsinterventionen verbesserten Wissen und Einstellungen, mit unterschiedlichen Effekten über die Quellengruppen hinweg, während Infografik-basierte Interventionen unter Nutzern sozialer Medien effektiver waren (p = 0.034). Informationsquellen und wahrgenommene Glaubwürdigkeit prägen erheblich das Gesundheitswissen und Verhalten und unterstreichen die Notwendigkeit von Kommunikationsstrategien, die vertrauenswürdige Übermittler, hochreichende Plattformen und Gesundheitskompetenz integrieren, um die Ergebnisse der öffentlichen Gesundheit zu verbessern.
Takagi et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.