Als US-Präsident Trump im Mai 2025 ein Dekret unterzeichnete, um die Annahme von Kernenergie zu beschleunigen, indem er die Bundesbehörden anwies, zu überprüfen, ob die Strahlenschutzstandards unnötig streng sind, belebte er eine Debatte, die in der Strahlenwissenschaft seit Jahrzehnten schwelt. Im Zentrum der Kontroverse steht das lineare Nichtschwellenmodell (LNT) – die Idee, dass jede Menge Strahlung, egal wie klein, schädliche biologische Auswirkungen hat. Zu klären, ob LNT eine angemessene Vorsichtsmaßnahme oder eine kostspielige Fehlanwendung unvollständiger Wissenschaft ist, erfordert nicht nur bessere Argumente, sondern auch bessere Daten.
Caffrey et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.