Das wachsende globale Interesse an erneuerbarer Energieproduktion und nachhaltigem Abfallmanagement hat die anaerobe Vergärung (AD) als entscheidende Technologie hervorgehoben, um Energieunsicherheit und die Probleme der Abfallverunreinigung, Treibhausgasemissionen und den CO2-Fußabdruck anzugehen. Zu diesem Zweck wurde eine systematische Literaturübersicht präsentiert, deren Ziel es ist zu bewerten, ob die Temperatur als primärer Beschleuniger oder als bedingter Modulator der Methanogenese in der Biogasproduktion fungiert, basierend auf einer vergleichenden Synthese von Strategien der anaeroben Vergärung. In dieser Forschung tritt die Temperatur als kritischer Parameter neben Substrattypen, anderen Prozessparametern und der Anwendung verschiedener Optimierungstechniken der Methanogenese auf, um das Verständnis der effizienten Biogasproduktion zu vertiefen. Unter Verwendung der PRISMA2020-Richtlinien und der Datenbanken von Scopus und Web of Science (WoS) wurden 51 Artikel ausgewählt; 31 Artikel (60,7 %) untersuchten die Rolle der Temperatur, mit Verteilungen von 16,1 %, 83,8 % und 64,5 % für psychrophile, mesophile und thermophile Bereiche, wobei mesophil als die häufigste und betrieblich robusteste Bedingung hervorsticht. Die überprüften Beweise zeigen, dass die Temperatur primär als bedingter Modulator der methanogenen Aktivität wirkt, die Struktur der mikrobiellen Gemeinschaft, die Auswahl der Stoffwechselwege und die Prozessstabilität beeinflusst, anstatt als universeller Beschleuniger der Methanproduktion zu fungieren.
David et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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