Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit ist eine Scoping-Review über den möglichen Zusammenhang zwischen saisonalen Mustern bei Verkehrsunfällen und chronobiologischen Aspekten. Obwohl dieser Zusammenhang in verschiedenen Kontexten weitgehend untersucht wurde, führt die vorliegende Studie eine eingehende Analyse der bestehenden Literatur zu diesem Thema durch. Die Hauptziele sind die Kartierung und Synthese der wissenschaftlichen Evidenz sowie die Identifizierung von Wissenslücken. Um methodische Strenge und klare Berichterstattung sicherzustellen, wurde die aktualisierte Erweiterung der Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses für Scoping-Reviews (PRISMA-ScR) als Rahmen für die Entwicklung des vorliegenden Artikels verwendet. Die Überprüfung bestätigte das saisonale Muster im Auftreten von Verkehrsunfällen und hob das Defizit in der Melatoninproduktion hervor, das zu Schläfrigkeit führen und somit die Fahrleistung beeinträchtigen kann. Saisonal bedingte Sensitivität, die im Winter verbreitet ist, kann das psychische Wohlbefinden beeinflussen und ein Risiko für die mentale Gesundheit von Fahrern darstellen. Die Sommerzeit erhöht die Ermüdung und Schläfrigkeit von Fahrern, während ungünstige Winterbedingungen das Risiko von Kollisionen erhöhen. Diese biologischen Störungen folgen einem saisonalen Muster und können zu den höheren Unfallraten zu bestimmten Zeiten des Jahres beitragen.
Assis et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.