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Das durch den PRAETORIAN-Score gesteuerte Weglassen des Defibrillationstests war hinsichtlich ausgefallener erster Schocks nicht unterlegen (1,7% versus 2,3%; absoluter Unterschied -0,6%, 95% KI -2,6 bis 1,4; p<0,001).
RCT
Yes
Verhindert das durch den PRAETORIAN-Score gesteuerte Weglassen des Defibrillationstests ausgefallene erste Schocks bei spontanen ventrikulären Arrhythmien im Vergleich zum routinemäßigen Defibrillationstest bei Patienten mit S-ICD-Implantation?
965 Patienten mit subkutanem implantierbarem Kardioverter-Defibrillator (S-ICD) Implantation
Weglassen des Defibrillationstests (DF) gesteuert durch den PRAETORIAN-Score, der vor der Entlassung ausgewertet wurde
Routinemäßiger Defibrillationstest (DF)
Versagter erster Schock bei spontanen ventrikulären Arrhythmien (auf Nicht-Unterlegenheit mit einer absoluten Risikomarge von 3 % getestet)surrogate
Das durch den PRAETORIAN-Score gesteuerte Weglassen des Defibrillationstests ist hinsichtlich der Wirksamkeit des ersten Schocks bei S-ICD-Patienten nicht unterlegen und vermeidet testbedingte Komplikationen.
Hintergrund: Um das Überleben von Patienten mit Risiko für plötzlichen Herztod zu verbessern, benötigen subkutane ICDs (S-ICDs) eine optimale Implantatpositionierung für effektive Schocks. Defibrillationstests (DF) werden empfohlen, bergen jedoch ernste Risiken. Der PRAETORIAN-Score sagt Defibrillationsergebnisse basierend auf Röntgenaufnahmen des Thorax voraus. Die PRAETORIAN-DFT-Studie untersuchte, ob das Weglassen des DF-Tests, gesteuert durch den PRAETORIAN-Score, hinsichtlich der Wirksamkeit des ersten Schocks nicht unterlegen ist. Methoden: In dieser multizentrischen Studie wurden S-ICD-Patienten aus 37 Zentren randomisiert entweder einem DF-Test oder keinem Test unterzogen. In der Gruppe ohne DF-Test wurde der PRAETORIAN-Score vor der Entlassung ausgewertet. Der primäre Endpunkt war ein ausgefallener erster Schock bei spontanen ventrikulären Arrhythmien als Surrogat für den Defibrillationserfolg, getestet auf Nichtunterlegenheit mit einer absoluten Risiko-Marge von 3%. Sekundäre Endpunkte waren Mortalität, potenzielle DF-Test-bezogene Komplikationen und S-ICD-Revisionen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 965 Patienten (No-DF-Test n=483; DF-Test n=482) median 41 Monate nachverfolgt. Ein ausgefallener erster Schock bei spontaner ventrikulärer Arrhythmie trat bei 1,7% der No-DF-Test-Gruppe gegenüber 2,3% in der DF-Test-Gruppe auf (–0,6%, 95% KI –2,6 bis 1,4; p<0,001). Es gab keine signifikanten Unterschiede bei der Gesamtmortalität (HR 0,9, 95% KI 0,6–1,4) oder dem arrhythmischen Tod (HR 0,4, 95% KI 0,04–3,4). Potenzielle DF-Test-bezogene Komplikationen traten bei 1,7% in der DF-Test-Gruppe auf. Postoperative S-ICD-Revisionen aufgrund unzureichender Positionierung waren in beiden Gruppen identisch (jeweils n=2). Schlussfolgerungen: Das durch den PRAETORIAN-Score gesteuerte Weglassen des DF-Tests nach S-ICD-Implantation erhöhte nicht das Risiko für einen ausgefallenen ersten Schock bei spontanen ventrikulären Arrhythmien und reduzierte das prozedurale Risiko, ohne die Anzahl der Revisionen zu erhöhen. (Finanziert von Boston Scientific; PRAETORIAN-DFT).
“The risk-benefit ratio of routinely performing DT seems to favor not doing routine testing.”
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Knops et al. (Sat,) führten eine RCT bei S-ICD-Patienten mit Risiko für plötzlichen Herztod (n=965) durch. Kein Defibrillationstest (DF) geleitet durch den PRAETORIAN-Score vs. Defibrillationstest wurde bezüglich versagtem erstem Schock bei spontanen ventrikulären Arrhythmien evaluiert (absoluter Unterschied -0,6 %, 95 % CI -2,6 bis 1,4, p=<0,001). Das vom PRAETORIAN-Score geleitete Weglassen des Defibrillationstests war dem Test hinsichtlich versagter erster Schocks nicht unterlegen (1,7 % vs. 2,3 %; absoluter Unterschied -0,6 %, 95 % CI -2,6 bis 1,4; p<0,001).
www.synapsesocial.com/papers/69edd88d4475e13dead9d59d — DOI: https://doi.org/10.1161/circulationaha.126.080638
Reinoud E. Knops
Christelle Marquié
Peter Nordbeck
Circulation
University College London
Heidelberg University
University of Amsterdam
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