ZUSAMMENFASSUNG Die Klimadiversität beeinflusst die Biodiversität erheblich, indem sie klimatische Nischen formt und als Puffer gegen Klimaschwankungen fungiert, und stellt einen Schlüsselindikator für die Werterhaltung der Biodiversität dar. Der Schutz der Klimadiversität in geschützten Gebieten (PAs) erhöht die Resilienz gegenüber zukünftigen Klimaveränderungen der PAs. Der Erhaltungsstatus der globalen Klimadiversität bleibt jedoch unbekannt. Hier haben wir die räumlich kontinuierliche Verteilung der globalen Klimadiversität quantitativ bewertet und Schlüsselbereiche für Klimadiversität (KAs) als die obersten 30 % der Werte identifiziert, im Einklang mit dem Ziel des Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework. Wir fanden heraus, dass nur 10,26 % dieser KAs global geschützt sind. Diese KAs zeigen eine erhebliche Überlappung mit globalen Bergregionen, wobei die Schutzabdeckung stark variiert (1,35 %–49,32 %). Unter den Biomen zeigen tropische feuchte Wälder innerhalb der KAs die höchste Klimadiversität und den größten Flächenanteil, während nur 9,64 % geschützt sind. Im Gegensatz dazu haben tropische Nadelwälder den niedrigsten Schutz (4,07 %). Bemerkenswert ist, dass gebirgige Entwicklungsländer, trotz ihrer hohen Klimadiversität, eine begrenzte Schutzkapazität und bedeutende Schutzlücken aufweisen. Unsere Ergebnisse charakterisieren den globalen Erhaltungsstatus der KAs und bieten eine neue Perspektive zur Formulierung gezielter Strategien zur Stärkung globaler PA-Netzwerke.
Wáng et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.