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Zusammenfassung Zeitgenössische nationale Ethikcodes basieren mehr auf Fantasie als auf Fakten: die Idee, dass Journalisten kontrollieren, was Nachrichten wird. Während der Einfluss der Journalisten auf Nachrichten im Laufe des 20. Jahrhunderts gewachsen ist, bis zu dem Punkt, an dem Gerichte begonnen haben, sie als Fachleute zu definieren, hat er nie den Einfluss der Eigentümer übertroffen. Neue Beweise deuten darauf hin, dass die Autorität erodiert ist, da Medienunternehmen versuchen, die Rendite für Investoren zu maximieren. Während die Autonomie der Journalisten schwindet, werden nationale Ethikcodes für Praktiker weniger relevant und in der Öffentlichkeit täuschender. Die Codes sind auch in sich selbst unethisch, da Journalisten zu Entscheidungsträgern anstatt zu Entscheidungsmachern werden. Moralische Verantwortung und reale Autorität divergieren. Es ist an der Zeit, die Farce zu beenden, indem neue Codes geschaffen werden, die die Entscheidungsträger außerhalb des Newsrooms einbeziehen.
John McManus (Sa,) hat diese Frage untersucht.
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