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Die "institutionelle Wende" in der Politikwissenschaft spiegelt einen breiteren Konsens sowohl unter feministischen als auch unter etablierten Wissenschaftlern wider, dass Institutionen—breit definiert als die formellen und informellen "Regeln des Spiels"—das politische Leben tiefgreifend prägen. Politische Institutionen sind auch tief geschlechtsspezifisch. Dennoch kämpfen Genderpolitik-Wissenschaftler trotz signifikanter Fortschritte in der institutionellen Analyse in den letzten Jahrzehnten weiterhin damit, wie sie den geschlechtsspezifischen Charakter und die geschlechtlichen Auswirkungen von Institutionen "erfassen" können. Dieser Beitrag untersucht, wie Erkenntnisse aus dem feministischen Institutionalismus (siehe beispielsweise Kenny 2007; 2013; Krook und Mackay 2011) uns helfen können, diese methodologischen Herausforderungen anzugehen. Es wird argumentiert, dass ein feministischer institutioneller Ansatz nützliche Einblicke in die geschlechtsspezifischen Grundlagen politischer Institutionen, die Funktionsweise und Bedeutung informeller Institutionen sowie die allgemeinen und geschlechtlichen Mechanismen von Kontinuität und Wandel bietet.
Meryl Kenny (Mon,) untersuchte diese Frage.