Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Lehrerberichte über die Kompetenz und Verhaltensprobleme von Kindern sind eine wichtige Informationsquelle zur Psychopathologie. Der schulische Kontext ist zudem ein Faktor für die Entwicklung. Diese Studie untersucht Lehrer-Kind-Beziehungen und Abweichungen in der Anpassung von Kindern im Zeitraum vom Schuleintritt bis zur 2. Klasse bei 436 Kindern. Die Student-Teacher Relationship Scale (STRS) stand in Beziehung zu zwei Indizes von Abweichungen in der vorhergesagten Anpassung von Kindern: (a) Residualwerte, die aus der Regression von Lehrerberichten der 1. Klasse auf die Berichte der Vorschullehrer gewonnen wurden, und (b) falsch-positive Vorhersagen von Verweildauer oder Überweisung zur Sonderpädagogik im K-l-Zeitraum. Kinder, mit denen Vorschullehrer eine positive Beziehung berichteten, wurden im Frühjahr der 1. Klasse als besser angepasst bewertet, als es auf der Grundlage identischer Bewertungen aus dem Herbst des Vorschuljahres vorhergesagt wurde; das Gegenteil war ebenfalls der Fall. Falsch-positive Vorhersagen von Verweildauer/Überweisung hatten positivere Beziehungen zu den Vorschullehrern als wahr-positiv. Ein zweites Analyse-Set untersuchte die Lehrerbewertungen für die Anpassung von Kindern und die Lehrer-Kind-Beziehungen in der 2. Klasse in zwei Gruppen von Kindern mit unterschiedlichen Beziehungen zu Lehrern in der Vorschule. Kinder, die warme, enge, kommunikative Beziehungen zu Vorschullehrern hatten, waren besser angepasst und hatten in der 2. Klasse positivere Lehrer-Kind-Beziehungen als diejenigen mit wütenden, abhängigen Lehrer-Kind-Beziehungen in der Vorschule. Die Ergebnisse unterstützen die Auffassung, dass die Beziehungen von Kindern zu Lehrern ein wichtiger Bestandteil der Anpassung in der Schule sind und dass sie eine Rolle bei der Beeinflussung des Verlaufs der Entwicklung im schulischen Kontext spielen können.
Pianta et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.