Zusammenfassung Im Jahr 1911 listete Franz Pichlmayr den Vatikan Codex Barb. Lat. 812 als ein Manuskript auf, das De uiris illustribus Aurelius Victor zuschrieb — eine einzigartige und bedeutende Behauptung. Spätere Gelehrte, insbesondere Sage, bezweifelten die Zuverlässigkeit dieser Behauptung und mahnten zur Vorsicht aufgrund früherer Katalogisierungsfehler. Eine Untersuchung von Barb. Lat. 812 im Jahr 2025 ergab, dass es Aufzeichnungen aus dem Konzil von Trient enthält, nicht De uiris illustribus. Versuche, die Diskrepanz durch Überprüfung verwandter Regalnummern zu klären, waren erfolglos. Ob Pichlmayrs Manuskript jemals existierte — und, falls ja, welche Identität es hatte — bleibt unbekannt.
Agnese Bargagna (Mon,) untersuchte diese Frage.
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