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Bisherige Ausschlussstudien zur Messung der Top-down-Kontrolle der Arthropodenabundanz und Herbivorie kombinierten die Effekte von Vögeln und Fledermäusen. Wir trennten die Prädation durch Vögel experimentell von der Prädation durch Fledermäuse in einem tropischen Tieflandwald in Panama und maßen die direkten Effekte (Arthropodenabundanz) und indirekten Effekte (Herbivorie). Der Ausschluss von Vögeln bzw. Fledermäusen steigerte jeweils direkt die Arthropodenabundanz auf Pflanzen: Pflanzen unter Vogelausschluss wiesen 65 % mehr und Pflanzen unter Fledermausausschluss 153 % mehr Arthropoden auf als Kontrollen. Vögel und Fledermäuse erhöhten indirekt auch die Herbivorie: Pflanzen unter Vogelausschluss erlitten 67 % mehr und Pflanzen unter Fledermausausschluss 209 % mehr Herbivorie als Kontrollen. Wir schließen daraus, dass Fledermäuse dramatische ökologische Auswirkungen haben, die zuvor übersehen wurden.
Kalka et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.