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Trotz signifikanter Fortschritte bei den Verhütungsmöglichkeiten für Frauen in den letzten 50 Jahren wächst die Weltbevölkerung weiterhin rasant. Wissenschaftler und Aktivisten weisen auf die verheerenden Umweltauswirkungen hin, die durch den Bevölkerungsdruck verursacht werden, einschließlich globaler Erwärmung aus dem entwickelten Teil der Welt sowie Hunger und Krankheiten in weniger entwickelten Regionen. Darüber hinaus sind fast die Hälfte aller Schwangerschaften immer noch unerwünscht oder ungeplant. Offensichtlich besteht ein Bedarf an erweiterten, reversiblen Verhütungsoptionen. Multikulturelle Umfragen zeigen die Bereitschaft der Männer, sich an der Verhütung zu beteiligen, sowie das Vertrauen ihrer weiblichen Partnerinnen in diese. Trotz der begrenzten Optionen machen männliche Methoden, einschließlich Vasektomie und Kondome, fast ein Drittel der Verhütungsnutzung in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern aus. Jüngste internationale klinische Forschungsbemühungen haben hohe Wirksamkeitsraten (90-95%) für hormonell basierte männliche Verhütungsmittel gezeigt. Aktuelle Barrieren für eine erweiterte Nutzung sind begrenzte Abgabemethoden und wahrgenommene regulatorische Hindernisse, die die Einführung auf dem Markt behindern. Fortschritte bei der oralen und injizierbaren Androgenabgabe geben Anlass zur Hoffnung, dass diese Hürden überwunden werden können. Nicht-hormonelle Methoden, wie Verbindungen, die die Spermienmotilität ansprechen, sind aufgrund ihres theoretischen Potenzials für spezifische Wirkung auf den Fortpflanzungstrakt attraktiv. Gene und Protein-Array-Technologien identifizieren weiterhin potenzielle Zielstrukturen für diesen Ansatz. Solche nicht-hormonellen Mittel werden wahrscheinlich in naher Zukunft klinische Studien erreichen. Große Fortschritte wurden im Verständnis der männlichen Fortpflanzungsphysiologie erzielt; die gemeinsamen Anstrengungen von Wissenschaftlern, Klinikern, der Industrie und staatlichen Förderagenturen könnten dafür sorgen, dass ein effektives, reversibles männliches Verhütungsmittel in den nächsten zehn Jahren eine Option für die Familienplanung wird.
Page et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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