Diese systematische Überprüfung bewertet den Nutzen und die Zuverlässigkeit verschiedener prognostischer Variablen zur Risikostratifizierung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz.
Trotz Fortschritten in der medizinischen und chirurgischen Behandlung bleibt die Prognose bei chronischer Herzinsuffizienz schlecht. Nur wenige Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz können als prognostisch günstig angesehen werden, aber verschiedene Studien haben eine 6-Monats-Mortalität zwischen 5% und 60% angegeben, je nach Schweregrad der Herzinsuffizienz; Patienten mit tatsächlich niedrigem Risiko zu identifizieren, ist schwierig. Eine Vielzahl von Faktoren wurde identifiziert, die das Ergebnis vorhersagen, zumindest in univariaten Analysen. Cohn schrieb vor einigen Jahren einen Artikel mit dem Titel ‚Armut inmitten eines Überflusses an Variablen‘, in dem er die Schwierigkeiten beschreibt, welche prognostischen Variablen für klinische Zwecke bei Herzinsuffizienz verwendet werden sollten. Dieser Artikel überprüft systematisch jene von Fachkollegen begutachteten Arbeiten, die den Nutzen prognostischer Variablen bei Herzinsuffizienz bewertet haben. Diese Zusammenfassung des bestehenden Wissens sollte die prognostischen Faktoren bestimmen, die bisher am zuverlässigsten sind, aufzeigen, welche der vielen neuen potenziellen Faktoren für weitere Forschungen vielversprechend sind und Vorschläge unterbreiten, wie die Interpretation und Berichterstattung solcher Informationen verbessert werden könnten.
P Cowburn (Fr.) hat diese Frage untersucht.