Denguefieber bleibt eine wachsende globale gesundheitliche Herausforderung mit steigender Inzidenz und veränderter Krankheitslast. Anhand von Daten der Global Burden of Disease (GBD) 2021-Studie analysierten wir die globalen und chinesischen Dengue-Trends von 1990 bis 2021. Die altersstandardisierten Inzidenzraten (ASIR) und die krankheitsbereinigten Lebensjahre (DALY) wurden berechnet, und zeitliche Trends wurden mittels Joinpoint-Regression bewertet, um jährliche und durchschnittliche prozentuale Veränderungen zu schätzen. Weltweit stieg die Zahl der Denguefälle von 26,4 Millionen im Jahr 1990 auf 59 Millionen im Jahr 2021, begleitet von einem Anstieg der ASIR und DALYs von 1,25 Millionen auf 2,08 Millionen. Im Gegensatz dazu erlebte China einen Anstieg der Inzidenz von 4.364 auf 26.748 Fälle, während die DALYs von 3.568 auf 622 sanken, was auf eine verbesserte Krankheitskontrolle und -verwaltung hinweist. Die alterspezifische Analyse ergab die höchste Inzidenz bei Kindern im Alter von 10–14 Jahren weltweit und bei 5–9 Jahren in China, während die größte DALY-Belastung weltweit bei Kindern unter fünf Jahren und in China bei Mittel- bis Seniorenlag ist. Insgesamt steigt die Dengue-Inzidenz weltweit weiter an, aber die Rückgänge der DALYs in China deuten auf Fortschritte bei der Krankheitsminderung hin. Die Stärkung der Vektorbekämpfung, die frühzeitige Diagnose und die regionale Zusammenarbeit bleiben entscheidend, um die globale Gesundheitslast von Dengue zu reduzieren.
Nie et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.