Die komplexe Beziehung zwischen Menschen und der Umwelt spiegelt sich deutlich in den Mustern der Landnutzung und -bedeckung (LULC) wider. Die Landnutzung repräsentiert die menschliche Nutzung natürlicher Ressourcen für Landwirtschaft, Siedlungen, Industrie und Freizeit und spiegelt sozioökonomische und kulturelle Praktiken wider. Im Gegensatz dazu beschreibt die Landbedeckung die beobachtbaren physischen Merkmale der Erdoberfläche, einschließlich Vegetation, Wasserflächen, unbebautem Boden und künstlichen Strukturen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die LULC im Südosten des Bundesstaates Benue, Nigeria, erheblich verändert, getrieben durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, landwirtschaftliche Expansion und sozioökonomische Entwicklung. Diese Veränderungen haben die Siedlungsmuster beeinflusst, was zur Umwandlung landwirtschaftlicher und bewaldeter Flächen in bebautes Land führte, mit Auswirkungen auf Ökosystemdienstleistungen, Lebensraumfragmentierung und Biodiversität. Das Verständnis dieser Dynamiken ist entscheidend für eine nachhaltige Landnutzung und -planung in der Region.
Terfa Daniel Aondohemba (Wed,) hat diese Frage untersucht.