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Das neonatale Entzugssyndrom (NAS) ist das Ergebnis der plötzlichen Beendigung der fetalen Exposition gegenüber Substanzen, die von der Mutter während der Schwangerschaft verwendet oder missbraucht wurden. Der Entzug von legalen oder illegalen Substanzen wird unter Neugeborenen in entwickelten und sich entwickelnden Ländern immer häufiger. NAS bleibt ein wichtiges klinisches Phänomen in vielen Teilen der Welt. NAS führt zu einer Vielzahl von Zeichen und Symptomen, die mehrere Systeme betreffen. Die Pathophysiologie von NAS ist nicht vollständig verstanden. Die Bestätigung durch Urin oder Mekonium kann bei der Diagnose und Behandlung von NAS helfen. Das Finnegan-Bewertungssystem wird häufig verwendet, um die Schwere von NAS zu bewerten; die Bewertung kann hilfreich sein, um die Behandlung bei Neugeborenen einzuleiten, zu überwachen und zu beenden. Nicht-pharmakologische Versorgung ist die anfängliche Behandlungsoption, und eine pharmakologische Behandlung ist erforderlich, wenn nach nicht-pharmakologischen Maßnahmen keine Verbesserung zu beobachten ist oder wenn das Baby schwere Entzugssymptome entwickelt. Morphin ist das am häufigsten verwendete Medikament zur Behandlung von NAS aufgrund von Opioiden. Ein algorithmischer Ansatz zur Behandlung von Säuglingen mit NAS wird vorgeschlagen. Stillen ist bei NAS nicht kontraindiziert, es sei denn, die Mutter konsumiert illegale Drogen, ist in den Poly-Drogenmissbrauch verwickelt oder ist HIV-positiv. Zukünftige Studien sind erforderlich, um die langfristigen Auswirkungen von NAS auf Kinder nach pränataler Exposition zu bewerten.
Prabhakar Kocherlakota (Di,) hat diese Frage untersucht.