Diese Studie untersucht das Phänomen der Unterbewertung von IPOs auf dem indischen Aktienmarkt und die Auswirkungen auf Investoren und emittierende Unternehmen. IPO-Unterbewertung tritt auf, wenn Aktien zu einem Preis angeboten werden, der unter ihrem Listenpreis liegt, was zu anfänglichen Gewinnen für Investoren führt. Trotz regulatorischer Aufsicht durch die Securities and Exchange Board of India besteht die Unterbewertung aufgrund von Faktoren wie Informationsasymmetrie, Anlegerstimmung und Marktbedingungen. Die Studie hebt hervor, dass IPOs, die an großen Börsen wie der National Stock Exchange of India und der Bombay Stock Exchange gelistet sind, unterschiedliche Grade der Unterbewertung aufweisen, die von der Nachfrage, den Zeichnungsniveaus und den Unternehmensgrundlagen beeinflusst werden. Während die Unterbewertung die Teilnahme der Investoren und kurzfristige Renditen erhöht, kann sie das von den Unternehmen eingesammelte Kapital verringern. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine optimale Preisstrategie notwendig ist, um die Interessen von Investoren und Emittenten auszubalancieren und gleichzeitig die Markteffizienz zu gewährleisten.
Ghosade et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.