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HINTERGRUND: Frühe pränatale Versorgung in der Schwangerschaft ermöglicht es den Dienstleistern, Risiken für Mutter und Fötus zu identifizieren und zu managen. In den globalen Norden werden Ultraschalluntersuchungen routinemäßig während der Schwangerschaft angeboten, um eine genaue Schätzung des Gestationsalters zu liefern und potenzielle Probleme zu identifizieren. In Subsahara-Afrika sind solche Dienste selten verfügbar, und Frauen zögern oft, die pränatale Versorgung zu beginnen. Diese Studie beschreibt die Inanspruchnahme und Bereitstellung von pränataler Versorgung in einem ländlichen Krankenhaus in Kenia und untersucht, wie schwangere Frauen und Gesundheitsdienstleister die Bereitstellung von Ultraschalluntersuchungen nach deren Einführung in einer internationalen Studie zum fetalen Wachstum wahrgenommen haben. METHODEN: Eine beschreibende Studie, die qualitative und quantitative Methoden verwendete, wurde zwischen Juni 2011 und April 2012 im Kilifi District Hospital, Kenia, durchgeführt. Es wurden ausführliche Interviews mit 10 Krankenschwestern, die in der pränatalen Klinik (ANC) arbeiten, und 59 schwangeren Frauen, die die ANC besuchten, durchgeführt. Strukturierte Beobachtungen von 357 ANC-Konsultationen und 30 Ultraschalluntersuchungen wurden vorgenommen. ERGEBNISSE: Frauen suchten pränatale Versorgung für Informationen über die Gesundheit ihres Babys und den Schutz, den die ANC-Dienste boten. Unsicherheit über den Schwangerschaftsstatus trug zur Verzögerung des ANC-Besuchs bei; mehr als 78 % der Frauen waren bei ihrem ersten Besuch über 20 Wochen schwanger. Gesundheitsdienstleister fanden es schwierig, Schwangerschaften unter 16 Wochen zu erkennen, und eine genaue Einschätzung des Gestationsalters unter 20 Wochen konnte problematisch sein. Die Bereitstellung von Dienstleistungen hing davon ab, dass die Schwangerschaft erkannt und das Gestationsalter bewertet wurde. Das „Sehen“, ermöglicht durch Ultraschalluntersuchungen, wurde von schwangeren Frauen und Gesundheitsdienstleistern als vorteilhaft wahrgenommen: Bestätigung der Schwangerschaft und Bereitstellung von Sicherheit über den Zustand des Fötus. Wenige Teilnehmer äußerten Bedenken gegenüber Ultraschalluntersuchungen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsicherheit über den Schwangerschaftsstatus und das Gestationsalter bei Frauen und Gesundheitsdienstleistern ist ein wichtiger Faktor, der den Zeitpunkt des ANC-Besuchs beeinflusst, was zu Verzögerungen führt und die frühzeitige Bereitstellung von ANC-Diensten einschränkt. Ultraschalluntersuchungen wurden als Bereicherung der pränatalen Betreuung wahrgenommen, indem der Schwangerschaftsstatus bestätigt und eine genauere Schätzung des Gestationsalters sowie des Gesundheitszustands des Fötus ermöglicht wurde. Es besteht ein Bedarf an erschwinglicheren Möglichkeiten zum Schwangerschaftstest als Strategie, um früheres Erscheinen und die Bereitstellung von pränataler Versorgung zu fördern.
Oluoch et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.