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Zusammenfassung: Spenderhaut und dermale Transplantate werden bei verschiedenen Arten von Substanzverlust für unterschiedliche klinische Zwecke verwendet. Als biologisches physiologisches Medikament können Spenderhauttransplantate die Re-Epithelialisierung fördern, die Heilungszeit verkürzen, Schmerzen lindern und dermale sowie subkutane Strukturen wie Knorpel, Sehnen, Knochen und Nerven schützen. Obwohl eine große Auswahl an dermalen Matrizes und Hautäquivalenten, sowohl synthetischen als auch halbsynthetischen, jetzt für die Wundbehandlung verfügbar ist, bleiben lebensfähige menschliche Hautallografts eine wichtige therapeutische Wahl für ausgedehnte tiefe Verbrennungen und schwer heilende Wunden. In solchen Fällen haben lebensfähige Hautallografts signifikant bessere klinische Ergebnisse als nicht lebensfähige menschliche Allografts oder synthetische Medikamente. Die Nachfrage nach menschlichen Hautbioprodukten ist weiterhin ein Grund für die Existenz von Hautbanken. Die Organisation von Hautbanken ist komplex und erfordert ständige Aktualisierungen. Eine sorgfältige Spenderauswahl, gründliches mikrobiologisches und serologisches Screening von Spendern auf übertragbare Krankheiten und strenge Qualitätskontrollen während der Gewebevorbereitung sind notwendig, um das Risiko der Übertragung pathogener Erreger zu minimieren. Hautbanken müssen außerdem standardisierte reproduzierbare Verfahren einhalten, um die Rückverfolgbarkeit des Gewebes und die biologische Sicherheit in allen Phasen der Verarbeitung sicherzustellen und neue biologische Kontaminationen zu vermeiden. Ständige Schulungen und regelmäßige Kontrollen sind erforderlich, um die Betreiber von Hautbanken aufmerksam und verantwortungsbewusst zu halten. Schließlich sollten Hautbanken die Sammlung und Lagerung von hochgradiger lebensfähiger Haut garantieren. Hier diskutieren wir die verfügbaren Gewebelagerungsmethoden und die verschiedenen Arten von Hautbioprodukten. Schlüsselwörter: Hautallografts, Lagerungsmethoden, Hautbioprodukte, Hautlebensfähigkeit
Tognetti et al. (Samstag) haben diese Frage untersucht.