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Wissenschaftliche Autorschaft wird zunehmend durch Beitragsverhältniserklärungen ergänzt. Während solche Erklärungen dazu dienen sollen, eine gerechtere Anerkennung und Verantwortung zu gewährleisten, bieten sie auch die Möglichkeit, die Rollen und Funktionen zu untersuchen, die Autoren bei der Wissenskonstruktion spielen, sowie das Verhältnis zwischen diesen Rollen und der Reihenfolge der Autorschaft. Basierend auf einem umfassenden und interdisziplinären Datensatz von 87.002 Dokumenten, in denen Beitragsverhältniserklärungen zu finden sind, untersucht dieser Artikel die Formen, die die Arbeitsteilung in verschiedenen Disziplinen annimmt, die Beziehungen zwischen verschiedenen Arten von Beiträgen sowie die Beziehungen zwischen den Beitragstypen und verschiedenen Indikatoren für die Seniorität der Autoren. Es wird gezeigt, dass wissenschaftliche Arbeit in medizinischen Disziplinen stärker aufgeteilt ist als in Mathematik, Physik und den Sozialwissenschaften und dass, mit Ausnahme der Medizin, das Schreiben des Papiers die Aufgabe ist, die am häufigsten mit der Autorschaft assoziiert wird. Die Ergebnisse deuten auf einen klaren Unterschied zwischen Beiträgen hin, die als 'technisch' und solchen, die als 'konzeptionell' betrachtet werden können: Während konzeptionelle Aufgaben typischerweise mit Autoren höherer Seniorität verbunden sind, werden technische Aufgaben häufiger von jüngeren Wissenschaftlern ausgeführt. Schließlich liefern die Ergebnisse Beweise für eine U-förmige Beziehung zwischen dem Umfang des Beitrags und der Autorreihenfolge: In allen Disziplinen tragen Erst- und Letztautoren typischerweise zu mehr Aufgaben bei als Mittelautoren. Das Papier schließt mit einer Diskussion über die Auswirkungen der Ergebnisse auf das Belohnungssystem der Wissenschaft.
Larivière et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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