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Diese Studie untersuchte bidirektionale, longitudinale Zusammenhänge zwischen Mobbing unter Gleichaltrigen und Selbstwertgefühl bei Jugendlichen und testete die Moderator-Effekte von unterkontrollierenden, überkontrollierenden und ego-resilienten Persönlichkeitstypen in diesen Zusammenhängen. Die Daten stammen von 774 Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren, die an einer dreiwellig angelegten longitudinalen Studie (d.h. 2005, 2006 und 2007) teilnahmen. Analysen mit Strukturgleichungsmodellen in Mplus zeigten, dass, kontrolliert für frühere Selbstwertniveaus, selbstberichtetes Mobbing unter Gleichaltrigen mit einem niedrigeren Selbstwertgefühl über Zeitintervalle von einem Jahr hinweg assoziiert war. Umgekehrt war jedoch ein niedriges Selbstwertgefühl nicht prognostisch für späteres selbstberichtetes Mobbing. Ebenso wurde ein Moderator-Effekt des Persönlichkeitstyps auf die longitudinalen Zusammenhänge zwischen Selbstwertgefühl und Mobbing festgestellt. Nur in der Subgruppe der überkontrollierenden Jugendlichen war ein niedrigeres Selbstwertgefühl mit anschließenden höheren Levels an Mobbing unter Gleichaltrigen verbunden; ihre unterkontrollierenden und ego-resilienten Altersgenossen waren nicht betroffen.
Overbeek et al. (Mittwochs) untersuchten diese Frage.